Ölmalerei - Ölbilder malen (online Tutorial, Anleitung)

Leinwand auf Keilrahmen spannen (Anleitung)

Wer sich entschieden hat, seine Leinwände nicht fertig zu kaufen, sondern selber zu bauen, muss auch einen Keilrahmen mit einer Leinwand bespannen. Es braucht etwas Routine, ehe das flüssig abläuft, aber das Prinzip ist immer gleich. Im folgenden Video wird der Ablauf beschrieben: das Bespannen eines Keilrahmens mit Leinwand dauert nur wenige Minuten:


Quelle: youTube

Material und Werkzeug

Man benötigt zum Bau eines eigenen Bildträgers folgende Materialien:

Zusammenbau Ablauf

Das Vorgehen beim Aufspannen der Leinwand auf einen Keilrahmen ist sehr einfach:

Wie es weiter geht, wird in der Anleitung: die aufgespannte Leinwand grundieren.

Leinwand grundieren

Lohnt es sich, selber die Keilrahmen zu bespannen?

Nun werden sich viele Fragen: Lohnt sich der Aufwand? Welchen Vorteil hat es, die Keilrahmen als Leisten zu kaufen und nach dem Zusammenbau selber zu bespannen und zu grundieren? Immerhin kommt ja doch einiges an Materialkosten zusammen:

Die Antwort hängt von der Menge ab, die man benötigt. Denn erst ab einer gewissen Menge kann man die Einkaufspreise der einzelnen Kostenfaktoren so sehr drücken, dass es sich auszahlt. Nach meiner Erfahrung lohnt es sich bei einer durchschnittlichen Bildgröße von rund 50 x 70 cm ab etwa 12-15 Bildträgern. Wenn man eh weniger malt - oder evnetuell nicht ausreichend Lagerungsmöglichkeiten hat, dann rechnet sich das Selberbauen nicht wirklich.

Unabhängig vom Preis stellt sich natürlich die Frage nach der Qualität: wenn man bespannte und vorgrundierte Keilrahmen im Künstlerfachhandel kauft oder gar online bestellt, hat man kaum wirklich Einblick in die Qualität der verwendeten Materialien. Beim Gewebe gibt es zwar meist noch Angaben, aber wie lange die Keilrahmenleisten durchgetrocknet sind, oder welche Grundierung aufgetragen wurde, ist in der Regel ein Geheimnis des Herstellers.

Daher: wer die volle Kontrolle über sein Werk haben möchte, organisiert sich alles selber. Und dazu gehört eben auch der Bildträger bzw. die grundierte Leinwand.

Siehe auch