Ölmalerei - Ölbilder malen (online Tutorial, Anleitung)

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Einführung in das Thema Ölmalerei

Ölbild Sonnenuntergang
Ölbild Sonnenuntergang (1989, 130 x 100, Öl auf Leinwand)

Die Einführung in das Thema Ölmalerei ist vor allem für Anfänger und Einsteiger gedacht. Sie ist auf dieser Website Teil des Themas "Ölmalerei". Zur Einführung gehören folgende Artikel:

Geschichte der Ölmalerei

Ein guter Einstieg ist immer, sich anzuschauen, was andere denn getan haben. Die Geschichte der Ölmalerei ist Teil der Malereigeschichte, mit der Einschränkung, dass sie eben nur auf solche Bildwerke behandelt, die mit Ölfarben gemalt wurden. Neben der Entwicklung der Ölfarbe am Anfang des 15 Jahrhundert war es vor allem die Erfindung der Farbtube, die diese Geschichte enorm befruchtet hat. Mehr lesen: die Geschichte der Ölmalerei

Eigenschaften der Ölfarbe

Ölfarbe unterscheidet sich grundlegend von den meisten anderen Farben: sie ist nicht wasserlöslich. Das bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, aber auch einige gravierende Nachteile, die man in der künstlerischen Praxis kennen und minimieren sollte. Ölfarbe trocknet nur sehr langsam. Sie lässt sich pastos vermalen, sowohl deckend als auch lasierend. Größter Nachteil: man muss sie mit Balsam-Terpentinöl verarbeiten, was sich auf Dauer und bei schlechter Belüftung gesundheitsschädlich auswirken kann.

Besonderheiten der Ölfarbe (Vergleich zu Aquarell, Gouache und Acrylfarbe)

Ein Vergleich mit anderen künstlerischen Farb-Arten zeigt einem Anfänger, was die Vor- und Nachteile der Ölmalerei sind. Ist das Malen mit Ölfarbe wirklich das Richtige? Oder sind nicht Acrylfarben, Tempera bzw. Gouache oder Aquarell die bessere Alternative?

Wichtig! Gesundheitsrelevante Punkte: Wie giftig ist Ölmalerei?

Wer immer damit beginnt, mit Ölfarbe zu malen, sollte sich über die gesundheitsschädlichen Wirkungen bewusst sein. Dieser Artikel gibt darüber Auskunft, was man unbedingt beachten sollte und welche Gefahren drohen, wenn man sich zu lange den Substanzen der Ölmalerei aussetzt.

Zunächst zum Geruch: in der Regel kann man sagen, dass alles, was "chemisch" riecht, z.B. nach Terpentinöl, gesundheitsgefährend ist. Nur leider gilt das nicht immer, denn die Hersteller haben das "Geruchsproblem" natürlich durchschaut und bieten mittlerweile "geruchsarme" Malmittel an. Nur leider sind diese genauso gesundheitsschädlich. Es ist daher eigentlich gar nicht verkehrt, wenn man die Gefahr riecht.

Das Problem von Terpentin ist, dass es so feine und flüchtige Gase bildet, die durch die Lunge "hindurch-diffundieren und so in den Körper gelangen. Wer also zu lange in einem Raum mit hoher Terpentin-Gas Konzentration arbeitet, füllt seinen Körper quasi mit gefährlichen Stoffen. Hinzu kommt, dass Terpentin auch durch die Haut hindurch in den Körper gelangt. Man sollte daher Farbspuren auf der Haut nicht mit Terpentin lösen - und falls das doch nötig sein sollte, dann sofort danach mit Seife gründlich nachwaschen, damit die Terpentin-Spuren nicht auf der Haut bleiben und so in den Körper eindringen können.

Welche Auswirkungen hat das? Manche Künstlerinnen und Künstler bekommen zwar Kopfschmerzen, wenn sie zu lange in Räumen mit intensivem Terpentingeruch arbeiten, aber längst nicht alle. Bei vielen ruft Terpentin zunächst keine unmittelbaren Symptome hervor. Leider, denn dadurch sammeln sich die Giftstoffe im Körper, wo sie kaum abgebaut werden können. Im Laufe der Jahre kann es so zu chronischen Krankheiten kommen, die nur sehr schwer therapierbar sind.

Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe, die auf diesen Seiten zum Verständnis nötig sind, werden in einem Glossar vorgestellt.

Ölbild: Papageien
"Papageien", 100 x 70 cm, Öl auf Leinwand, 1985