Blog von Martin Mißfeldt: Kunst und Malerei Blog

Artikel mit ‘Snoopy’ getagged

Der Zeichner der Peanuts (Charles M. Schulz) starb vor zehn Jahren

Mittwoch, 10. Februar 2010
Snoopy: ich muss weg! (leere Hundehütte)

Snoopy: ich muss weg! (leere Hundehütte)

In den siebziger und achtziger Jahren waren sie eigentlich omni-präsent: die Peanuts. Charlie Brown, Hund Snoopy und ihre Freunde brachten ganze Generationen zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken. Morgen vor zehn Jahren, am 12. Februar 2000, starb der Schöpfer der Peanuts, Charles M. Schulz. Er wurde 77 Jahre alt und verstarb nach kurzer Krankheit (Krebs).

Charles M. Schulz wurde am 26. November 1922 in Minniapolis (USA) geboren. Nach dem Krieg begann er seine Karriere als “Letterer”, also als Mitarbeiter einer Zeitungsredaktion, der die Sprechblasen für die Comicstrips schrieb. Seine ersten Versuche, eigene Comics zu zeichnen, waren eher von bescheidenem Erfolg gekrönt. Immerhin konnte er aber ein paar seiner Strips veröffentlichen.

Peanuts: Charlie Brown und Snoopy

Peanuts: Charlie Brown und Snoopy

Am 2. Oktober 1950 erschien die erste Folge seiner Peanuts (engl. für “Erdnüsse“). Die großköpfigen Kinder-Protagonisten bestachen von Anfang an durch eine außerordentliche Klarheit und Einfachheit im Strich. Charles M. Schulz konnte seinen Charakteren von Anfang an trotz minimalistischer Zeichenweise maximale Charaktereigenschaften verleihen.

Der Name “Peanuts” war übrigens von Schulz nicht gewünscht. Er hätte seine Serie lieber nach der Hauptfigur Charlie Brown genannt. Aber der Verlag setzte den Namen “Peanuts” letztlich gegen seinen Willen durch.

Die beiden Bilder entstammen dem Artikel “Charles M. Schulz, Zeichner der Peanuts – als Google Doodle?” (im tagSeoBlog). Ich habe sie (notgedrungen) selber gemalt, weil man keines der Peanuts-Bilder verwenden darf. Sie sind alle urheberrechtlich geschützt. Bitter – und hinsichtlich der Entwicklung des Web 2.0 vielleicht auch kontraproduktiv. Mehr dazu im erwähnten Artikel. Weitere bzw gründliche Informationen über Charles M. Schulz bei Wikipedia.

Zum Schluss noch – quasi als Kontrast – ein “Short-Comic” von mir:

Short-Comic-Strip: 6 Mio Euro Huhn

Short-Comic-Strip: 6 Mio Euro Huhn