Disney Studios war Johnny Depp als Jack Sparrow “zu schwul”
Unglaublich, was ich da heute per Zufall bei kino.de gelesen habe. Demnach hat der australische Autor Stuart Beattie ursprünglich den Schauspieler Hugh Jackmann für die Rolle des Piratenkapitäns im Sinn gehabt. Beattie hat seinerzeit das Drehbuch der Blockbuster “Fluch der Karibik” geschrieben. Aus heutiger Sicht ein echter Knaller, aber offenbar hat Beattie fast zehn Jahre gebraucht, bis der den Disney Konzern von dem Script überzeugen konnte.
Ein weiteres lustiges Detail: Johnny Depp hat sich beim Casting offenbar rechts skurril verhalten. Logisch, er hatte sich die Rolling-Stones-Legende als Vorbild für den Piratenkapitän gewählt. Was für ein Glück, aus heutiger Sicht. Die Disney Casting-Crew konnte er damit aber offenbar nicht von Anfang an überzeugen.
Zitat Johnny Depp: “Bei Disney konnte man die Figur nicht ausstehen. Eine Managerin fragte mich sogar, ob Jack schwul sei. Ich sagte ihr, alle meine Rollen seien schwul. Das machte sie ziemlich nervös.” Lustig.
Ich bin ein absoluter Fan von Jack Sparrow. Diese subversive alberne und zugleich nicht durchschaubare Figur gehört für mich zu den großen der Filmgeschichte. Nicht ohne Grund habe ich Johhny Depp als Jack Sparrow gemalt – gigital am PC. Dem Malprozess kann man als Speedpainting anschauen.
Quelle: kino.de
Tags: Fluch der Karibik, Jack Sparrow, Johnny Depp
03. Dezember 2010 um 13:26
Ja, dass Johnny Depps Interpretation von Jack Sparrow bei Disney regelrecht gehasst wurde, war mir bekannt. Erstaunlich, denn eigentlich hat genau eben diese skurille Figur den Film (oder die Trilogie) zu dem Phänomen gemacht, das es ist. Hugh Jackman hätte sicherlich die Mädchen zum dahinschmelzen gebracht, aber wir können uns glücklich schätzen, dass Johnny Depp sich durchgesetzt hat und dem Piratenkapitän seinen Stempel aufgerdückt hat
09. April 2011 um 17:42
Oha, das ist mir ja neu. Wie mein Vorkommentator schon sagte, sorgt Jack Sparrow für die Einmaligkeit des Films. Außerdem ist es schließlich auch Sinn und Zweck, ganz individuelle Charaktere zu erschaffen – schließlich will niemand holzschnittartige Protagonisten sehen, das wäre viel zu langweilig und keineswegs überzeugend.