Der Schrei (nach Edvard Munch) | Kunst Cartoon von Martin Mißfeldt

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Der Schrei (nach Edvard Munch)

Bildbeschreibung

Der Schrei vom großen norwegischen Maler Edvard Munch gilt als eines der bekanntesten Gemälde der Welt. Es ist 1893 entstanden und gilt vielen als das erste expressionistische Werk. Munch hat vier Schrei-Versionen gemalt.

Der Schrei zeigt eine zentrale kahlköpfige Figur mit aufgerissenen Augen und weit geöffnetem Mund. Die Hände sind vor Aufregung an die Kopfseiten gelegt, der ganze Körper leicht gebogen. Sie (die Figur, ob Mann oder Frau ist nicht erkennbar) steht auf einer Brücke oder Uferpromenade, die in die Bildtiefe nach links führt. Rechts schütz ein Geländer vor dem angrenzenden Fluss, der im Hintergrund in einen See mündet. Auf dem Weg nähern sich aus der Bildtiefe zwei große männliche Figuren.

Die schnelle, aggressive Malerei und die grell leuchtenden Farben auf dem rauhen Rupfen-Untergrund verleihen dem Bild eine unmittelbare Direktheit. Die Angst ist so spürbar, dass das Bild als Sinnbild für Angst bezeichnet werden kann. Allerdings ist es natürlich auch so, dass das Bild als weltberühmtes in unserer visuell geprägten Medienwelt stark das Bild von Angst geprägt hat. Wie auch immer, es ist dennoch ein schönes Bild.

Die Giraffen-Version greift die prägnanten Stromlinien auf und organisiert den Hals an ihnen entlang, einmal um den Kopf herum. Die Figur muss ihre Arme nun ganz schön strecken, um den Kopf noch halten zu können.

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Bild-Details

Der Schrei - das angstvolle Gesicht Weiche Arme ohne Halt Zwei bedrohliche Männer als Unsicherheitsfaktor Geländer und Farbe Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau?