Tod des Marat - Jacques Louis David | Kunst Cartoon von Martin Mißfeldt

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Tod des Marat - Jacques Louis David

Bildbeschreibung

Jacques Louis Davids Gemälde zeigt den sterbenden Marat in der Badewanne liegend mit einem Papier in der Hand, das seine letzten Worte manifestiert.

Jean-Paul Marat war zunächst Arzt und Lehrer, bevor er sich, begeistert von den zielen der Französischen Revolution, der Politik widmete. Er wurde als Zeitungsverleger zum Sprachrohr der Massen, die ihn zum Abgeordneten der Nationalversammlung wählten. Als solchen bekämpfte er auf schärfste die Konterrevolutionisten. 1793 wurde er von Charlotte Corday mit einem langen Küchenmesser erdolcht.

Das Giraffen-Bildnis zeigt Marats langen Hals schlaff auf dem Badezimmer Boden liegend. Der Hals ist allerdings von einem Seil umwickelt, das links außerhalb des Bildes befestigt ist oder gehalten wird. Seine Mörderin Charlotte Corday ist zwar auf dem Bild nicht zu sehen, sie ist jedoch (historisch gesehen) anwesend.

Ob die Schöpfer des hier kombinierten Bauernspruches sich wohl eine solches Bild haben vorstellen können. Kaum denkbar, sonst wäre ihre Weisheit wohl eher ein Skandal:
"Ist der Juni warm und nass, gibts viel Kohl und noch mehr Gras".

Weiterführende Links

Bild-Details

Der Kopf des toten Marat Die Hand mit dem Zettel (letzte Zeilen) Der Oberkörper in der blutigen Badewanne Die Kiste mit der Inschrift